Aktuelles bei Kubuk

Alle Termine 2026 im Überblick

Sa. 07.03.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Winter ausgebucht

So. 08.03.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Winter ausgebucht

Sa. 02.05.2026 - Naturkosmetik selbstgemacht ausgebucht

So. 03.05.2026 - Unkräuter vom Wegesrand - wilde Küche

Sa. 09.05.2026 - Kräuterapotheke aus dem Hause Natur I

So. 10.05.2026 - Kräuterspaziergang in und um Cunnersdorf

Sa. 30.05.2026 - Destillation

So. 31.05.2026 - Kräuterapotheke aus dem Hause Natur II

Sa. 06.06.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Frühling ausgebucht

So. 07.06.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Frühling ausgebucht

So. 21.06.2026 - Kräuterspaziergang in und um Cunnersdorf

So. 02.08.2026 - Kräuterspaziergang in und um Cunnersdorf

Sa. 15.08.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Sommer ausgebucht

So. 16.08.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Sommer ausgebucht

Sa. 26.09.2026 - Kräuterspaziergang in und um Cunnersdorf

Sa. 03.10.2026 - Wurzelgräbertag

Sa. 17.10.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Herbst ausgebucht

So. 18.10.2026 - Naturapotheke im Jahreskreis | Herbst ausgebucht

Sa. 21.11.2026 - Wichtelwerkstatt

So. 22.11.2026 - Wichtelwerkstatt

So. 29.11.2026 - Wichtelwerkstatt ausgebucht



Weitere Termine über das Nationalparkzentrum und die Floralmanufaktur folgen.

Termine jeweils 10:00 - 15:00 Uhr außer die Seminarwochenenden - bitte detaillierte Beschreibung lesen!



Seidel, Cornelia

7x7 Kräuter, 7x7 Experten und ihre Rezepte

Eigenverlag, o. J. (2021), 116 Seiten Preis: 19,90 Euronen (gegebenenfalls zuzgl. Versandkosten), Bezug über E-Mail: info@kubuk.de
Website: www.kubuk-naturheilkunst.de, Tel. 01629806348 oder die weiteren Mitstreiter*innen sowie die Herausgeberin: gesundheit@cosei.de bzw.
Tel. 03661/3497 /// Zur Leseprobe hier

RÜCKBLICK und AUSBLICK

Gesundes neues Jahr 2026

Und wieder hier draußen ein neues Jahr - Was werden die Tage bringen?!
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?
Wird's fördern das, worauf ich gebaut,
Oder vollends es verderben?
Gleichviel, was es im Kessel braut,
Nur wünsch' ich nicht zu sterben.
Ich möchte noch wieder im Vaterland
Die Gläser klingen lassen
Und wieder noch des Freundes Hand
Im Einverständnis fassen.
Ich möchte noch wirken und schaffen und tun
Und atmen eine Weile,
Denn um im Grabe auszuruhn,
Hat's nimmer Not noch Eile.
Ich möchte leben, bis all dies Glühn
Rücklässt einen leuchtenden Funken
Und nicht vergeht wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.


~ Theodor Fontane ~

Liebe Kräuterinteressierte,

Nach der Zeit des Innehaltens möchte ich meinen Rückblick kundtun und Euch mitnehmen durch die Jahresreise, von Herzen danken und persönliche Worte mit auf den Weg geben.

Die einleitenden Worte von Theodor Fontane sind gezielt gewählt- so begann 2025 mit einem Begräbnis und endete auch damit. Es war wieder ein ereignisreiches, forderndes und in vielerlei Hinsicht herausforderndes Jahr – eines, das viel Kraft verlangte, aber auch gezeigt hat, wie wertvoll die Momente sind in denen wir gemeinsam lachen, feiern, Pläne schmieden, füreinander da sind. Mit dem Genuss startete ich dann im Februar und gönnte mir eine kleine Auszeit in Dänemark mit meiner lieben Katja. Sonne, Wind und weite Strände ließen Freiraum für die Gedanken. Der Wind pustete mir eine heftige Erkältung ein und zwang mich zur Ruhe- so sollte es sein.

mit Katja K. Auszeit in Dänemark

Das Jahr stand ganz unter dem Zeichen "Abschied nehmen". Nicht nur von geliebten Menschen für immer, sondern auch für Geschäftsbeziehungen. So zieht die FloralManufaktur nun nach Schweden und in der Arnika Akademie war ich 2025 vorerst das letzte Mal. Der Jahreskurs zieht nun in meine heiligen Hallen ein- es ist sozusagen auch immer ein Neubeginn.

Im März erfüllte sich dann ein langersehnter Wunsch - der Besuch der ewigen Stadt. Viele Kilometer legten wir in Rom zu Fuß zurück um viele der Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Ob Kolosseum, Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle, Petersdom, Patheon, spanische Treppe, Trevibrunnen oder das Monument für Vittorio Emanuelle II- es war alles herausragend und absolut sehenswert.

Kolosseum Rom

Petersdom in Rom

All dieser Prunk, die Architektur und Meisterleistung der Baukunst haben mich tief beeindruckt. Natürlich ist Rom auch laut und voller Menschen- es war alles bestens organisiert und gut erreichbar. Wir hatten unseren Spaß- vor allem auch beim „shoppen“ – ein Muss in Rom.

ein bisschen Quatsch vor dem Pantheon, eines meiner Highlights und Filmkulisse für "Illuminati"

mit meiner langjährigen Freundin Katrin auf der spanischen Treppe in Rom

Noch voller Eindrücke ging es an die nächsten Aufgaben und Herausforderungen. An so einigen Wochenenden absolvierte ich die Weiterbildung zur Waldpädagogin. Ein immenser Zeitaufwand welcher sich gelohnt hat- tolle Begegnungen und neue Sichtweisen eröffneten eine Fülle an neuem, frischem Input welches es zu verarbeiten galt. Trotz der Termindichte und nur einem klitzekleinen Zeitfenster für die Vorbereitung meisterte ich die doch sehr anspruchsvolle Prüfung und bin mächtig stolz auf mein Zertifikat Waldpädagogik.

forstbot. Garten Tharandt

Der forstbotanische Garten Tharandt war meine Lehr- und Spielwiese- vielen Dank für die lehrreichen Stunden bei Karin Roscher und dem gesamten Team. Ebenfalls weiterbilden durfte ich mich in Sachen Kräuter. So ging es den "Giftigen" an den Kragen. Tollkische, Bilsenkraut, Thuja, Hundspetersilie, Schierling u.v.a.m. wurden in ein neues Licht gerückt.

Bild und Text: Leya Wolff

Kräuterlehrerin und Buchautorin Simone Detto lud auf den Kunsthof Molmerswende ein. Wir lernten neue Verarbeitungstechniken und Anwendungen kennen und verbrachten 2 spannende Wochenenden im geliebten Harz.

Utensilien für den Giftkurs

Auch die Geistmühle zog mich wieder in ihren Bann- einerseits zum Runenkurs und in der Weihnachtszeit mit meinen Roadkäppchen zur Lesung mit der Harzkrimi Bestsellerautorin Kathrin Hotowetz. Sowohl Simone als auch Kathrin begleiten mich schon viele Jahre und es ist immer wieder eine Bereicherung in ihrer Nähe zu sein.

mit den Roadkäppchen in der Geistmühle

Ein besonderes Highlight nahte im Mai. Zusammen mit Freunden und Familie und einem weiteren Silberpaar feierten wir auf Schloss Thürmsdorf unsere Silberhochzeit. Es waren magische Momente, zauberhafte Begegnungen, phantasievolle Geschenke und einfach nur ein perfekter Tag. Vielen Dank nochmals an alle die daran mitgewirkt haben- einfach nur eine geile Feier an einem genialen Ort. Die Besonderheit für uns lag dabei in der Erneuerung unseres Eheversprechens während eines magischen Rituals- Danke an Katja Bräuning und Basti, einfach bezaubernd, mythisch, außergewöhnlich.

in Familie auf Schloss Thürmsdorf

in Familie auf Schloss Thürmsdorf

in Familie auf Schloss Thürmsdorf

Beseelt aber auch ein wenig erschöpft reisten mein Mann und ich in Richtung Italien. Nach einem Besuch bei Freunden in der Schweiz ging es zum Lago Maggiore und weiter noch bis zum Gardasee. Dort sollten wir etwas Entspannung finden aber auch Sonne tanken. Zahlreiche Ausflüge zu Fuß und mit dem Fahrrad oder Schiff sorgten für südländische Eindrücke, entspanntes Flair und frischen Wind. Natürlich kam auch die Botanik nicht zu kurz und der Genuss. Wir eroberten Monte Baldo, Bergwiesen, charmante Städtchen und die Borromäischen Inseln Isola Bella, den botanischen Garten der Isola Madre sowie Isola Superiore. Palazzo, Pizza, Marktleben, Inseltreiben sorgten für Hochgenuss und Erholung.

botan. Garten Isola Madre

im botanischen Garten der Isola Madre

im Palazzo Borrommeo (Isola Madre)

abendlicher Blick auf den Lago Maggiore

in den Bergen

Energiegeladen zurück, gingen wir die heimischen Projekte an. Viele Veranstaltungen in der Kräuterschule mit wirklich interessierten und interessanten Kräuterlehrlingen- und Experten erfüllten mich mit Dankbarkeit. Unser Jahresurlaub im Herbst war dann kurzentschlossen sozusagen eine „Nationalparktour“. Wir starteten an der Mosel, genossen Wein und ausgedehnte Radtouren, besuchten zauberhafte Städtchen und Burgen.

Burg Elz

Reichsburg Cochem

Bald setzen wir um in den Nationalpark Gesäuse. Dort verweilten wir das letzte Mal in den 90er Jahren- es war mal wieder an der Zeit durch die Berge zu wandern und Höhenluft zu schnuppern- wunderschön nur viel zu kurz- wir kommen wieder.

Alpenregion Gesäuse- Blick von der Ennser Hütte

Bevor wir weiterzogen besuchten wir noch die Klosterbibliothek des Stiftes Admont- die größte klösterliche Bibliothek weltweit in spätbarockem Charme mit Kuppeln und Deckenfresken. Nicht weniger sehenswert verbrachten wir auch viel Zeit im Naturhistorischem Museum mit sensationellen Präparaten.

Von da aus ging es weiter in den Nationalpark Thayatal. Wir bewegten uns zwischen Niederösterreich und Mähren- eine Region die wir so noch nicht kannten, mit Kürbis- und Weinanbaugebieten. Dabei trennt die Thaya die beiden Länder und ist bekannt für romantische, urwüchsige Wälder und die beeindruckende, fast unberührte Tallandschaft geprägt von mächtigen Mäandern des Flusses. Die Abende am See vergingen bei Feuerchen und Handmade Musik sehr schnell- herrlich wars.

Schon nahte die letzte Nationalparkregion- es ging nach Frymburk in den Šumava Nationalpark (Böhmerwald). Auch hier unternahmen wir wieder zahlreiche Wanderungen und Radtouren.

Ćeskŷ Krumlov

Endlich war es uns vergönnt, die zauberhafte Stadt Ćeskŷ Krumlov zu erobern. Ich kann nur sagen: allerliebst und immer wieder eine Reise wert. Wie immer, vergeht der Urlaub viel zu schnell. So blieb uns auf der Heimreise noch ein Zwischenstopp in den Prachauer Felsen. Auch hier müssen wir das nächste Mal etwas mehr Zeit einplanen

Böhmisches Paradies- Prachauer Felsen

Zuhause angekommen, mit Eindrücken beladen, wartete das Termingeschäft.

Es blieb zwar kaum Zeit, dennoch beflügelte mich der Gedanke, für unsere Gemeinde den geografischen Mittelpunkt mit Relaxbank und Stein sowie Gipfelbuch zu bestücken. Mit tatkräftiger Unterstützung ist es uns gelungen. Am 3. Oktober konnte dieser zauberhafte Ort eingeweiht werden. Ein Dankeschön für die Kostenübernahme der neuen Bank geht auch an Nils Sebastian Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen und der Gewürzmanufaktur Dr. Voss.

das Bürgermeisterpaar am geografischen Mittelpunkt der Gemeinde

Nach vielen schönen Momenten sowohl in meiner Werkstatt als auch beruflich galt es, auch weitere Herausforderungen zu meistern. Mit meinen Junior Rangern war ich gut unterwegs, auch mit Presse und dem Fernsehen im Gepäck. Es gab auch durch die Mitarbeit meiner geschätzten Kollegen, den Eltern und natürlich den Kids zahlreiche Augenblicke die einfach nur Freude bereiteten. Ich legte meine Prüfung ab, frönte der Ausstellung regionaler Künstlerinnen (Yvonne Brückner und Maxi Schröder) und sehnte mich nach einer kleinen Auszeit.

Kurz vor Jahresende machte ich mich erneut auf eine Reise- dieses Mal in den Orient. Marrakesch war unser Ziel. Wir nächtigten in klassischen Riads, tingelten durch die Königsstädte Marrakesch, Rabat, Fes und Casablanca und erlebten diese von ihrer schönsten Seite.

klass. Riad

unser mondänes Zimmer

Mit unserem Guide Mohammed, 72 Jahre, wurden wir deutschsprachig durch die Geschichte Marrakeschs geführt, besuchten die Koranschule, sprangen in engen Gassen vor Mopeds, Eselkarren, Pferden und Fahrrädern weg. Es war eine Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte. Die Souks der Medina sind das pulsierende Herz Marokkos. Viele Händler preisen ihre Waren an und es gab unzählige Handwerke zu bestaunen. Schließlich landeten auch wir in einer Färberei mit Tuchhandel. Eindrucksvoll und kaum zu verarbeiten! Wir schlenderten weiter auf Nahrungssuche- die traditionelle Tajine wurde zu einer geliebten Speise, die ROOF TOPS zu einem beliebten Ort um mal ein Glas Wein oder Bierchen zu trinken. Unser Fahrer Abdul- sehr jung und spritzig- chauffierte uns am nächsten Tag nach Rabat- eine sehr saubere Stadt -weil Königsresidenz, mit Festungsanlage (Kasbah Oudaya) welche wir auch besuchten, ebenso wie das Mausoleum Mohammed des V. Sehenswert waren auch der Hassan Turm und der Turm Mohammed des VI.

Turm Mohammed VI.

Weiter ging es nach Meknés und Fes. Auf dem Weg dahin stoppten wir in Volubilis- eine sehr beeindruckende, gut erhaltene antike römische Stadt und archäologische Stätte. Irgendwie war es magisch- wir kamen in den Genuss eines Fotoshootings. Es war ein faszinierender Ort welchen ich gar nicht verlassen wollte. Weiter ging es entlang grüner Hügel und Olivenhainen sowie in der Ferne sichtbaren Ausläufern des Atlasgebirges nach Fes.

Volubilis

Fes hatte es mir besonders angetan. Auch hier wurden wir – dieses Mal englischsprachig- geführt. Das Mosaikhandwerk hat hier seinen Sitz und auch die Lederverarbeitung. So beobachteten wir dieses traditionelle Handwerk welches nahezu mittelalterlich anmutete.

Gerberei und Färberei in Fes

Töpferhandwerk in Fes

Mosaikherstellung

Weiter durch die Souks landeten wir in einer Kräutermanufaktur
(da war ich fein raus 😊).

Kräute+rmanufaktur in Fes

Wir zogen weiter und weiter ganz schnell von unserem Guide getrieben um möglichst viele sehenswerte Locations mitzunehmen. In der Tat war das eindrucksvoll und voller Tempo.

Klass. Handel und Handwerk in Marokko

Klass. Handel und Handwerk in Marokko

Total geplättet genossen wir abschließend leckere regionale Speisen und schauten dem Sonnenuntergang entgegen.

Abendstimmung in Fes

Am Folgetag fuhren wir nach Casablanca, spazierten an Rick‘s Cafe vorbei und verbrachten viel Zeit beim Besuch der Moschee Hassan II.

Moschee Hassan II

Was für ein Bauwerk- die Dimensionen sind kaum vorstellbar. Auch hier kamen wir in den Genuss einer deutschen Führung und bekamen Zahlen und Fakten um die Ohren geknallt wovon so mancher nur träumt. Ein Gesamtkunstwerk hochmodern aus regionalen Baustoffen und erlesener Handwerkskunst- und Technik. Der Tagesausklang fand in einem sehr noblen Etablissement bei orientalischen Speisen, Musik und Tanz statt. Am nächsten Tag bereits waren wir wieder zurück in Marrakesch, genossen das Markttreiben und die Abendstimmung.

Unsere Königsstädtetour war nun beendet. So etwas kann ich mit meiner langjährigen Freundin Katrin machen, denn Freundschaft zeigt ihren wahren Wert oft nicht in den lauten, unbeschwerten Momenten, sondern in den stillen Zeiten dazwischen. So sind wir füreinander da wann immer es möglich ist und für Genuss sind wir beide zu haben.

Nun habe ich euch eher einen Reisebericht geliefert als die Facetten des Kräuterjahres beleuchtet.
Es war mir ein Bedürfnis dies alles mit euch zu teilen, denn all das spendete Kraft. Es sind viele magische Orte dabei gewesen sowie Kunst- und Kulturgenuss.
Das Leben ist schön- es hat niemand gesagt, dass es einfach ist!

Für das kommende Jahr 2026 wünsche ich uns allen vor allem Frieden – im Außen, wie im Inneren. Möge es ein Jahr werden, das Raum für Gesundheit, Zuversicht und neue Wege lässt. Ich hoffe sehr, dass wir uns bald gesund wiedersehen, Zeit miteinander teilen, lachen, reden und einfach das Sein im Hier und Jetzt genießen können.

Dankeschön an alle Wegbegleiter, Freunde und vor allem Familie!
Ohne euch wäre diese breite Fülle nicht denkbar! Es gilt weiterhin Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt mich weiterhin das Unbekannte zu entdecken und erhält meine Neugier und meine Entdeckerlust. Meiner geliebten Floral Manufaktur Leppersdorf sage ich Dankeschön und ade- alles Liebe für den Neubeginn in Schweden 😊

Dankeschön an die Arnika Akademie Teuschnitz- ich durfte ein Teil von euch sein und mich ausprobieren- wir verfolgen gegenseitig unseren Weg. Ebenfalls Dankeschön an unsere ortsansässige Kochschule schaut rein, probiert euch aus- es ist allerliebst mit ganz tollen Gastgebern:

https://steffis-hof.com/kulinarik

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"

Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade dies meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 6 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an - nichts ist unmöglich! Wie sagte schon Aristoteles: "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste." So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben.

Deshalb ist eine rechtzeitige Buchung immer sinnvoll.

Der Ausblick für 2026 ist voller Hoffnung und Vorfreude auf all die spannenden Dinge die kommen werden und ich bin sehr neugierig, was das Jahr alles so bringen wird.



Hier können Sie die Chronik 2025 einsehen

RÜCKBLICK und AUSBLICK

Gesundes neues Jahr 2025

Das neue Jahr sieht mich freundlich an,
und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein
und Wolken ruhig hinter mir.

~ Johann Wolfgang von Goethe ~


Was für ein Schaltjahr!

Kurz vorwegnehmend- was wollte mich dieses Jahr nur lehren? Herausforderungen bin ich gewöhnt und ich komme klar mit Turbulenzen, aber dieses 2024 hatte mich ganz schön auf die Probe gestellt. Aus diesem Grund halte ich mich auch kurz was den Rückblick betrifft- hoffen wir auf ein besseres 2025, ein friedliches und vor allem gesundes Jahr!

Beruflich ging es gut los. Eine Dienstreise brachte wertvollen Erfahrungsaustausch und neue Impulse. Im weiteren Verlauf gab es jobmäßig für mich einen erneuten Wechsel innerhalb der Nationalparkverwaltung mit höherem Stundenpensum, neuen Aufgaben aber auch neuen Zielen. Mit dem Umzug in ein anderes Dienstgebäude, der Erweiterung des Kollegenkreises und Aufgabenfeldes fühlte ich mich keinesfalls überfordert, sondern eher endgültig angekommen.

Eine Vielzahl an Veranstaltungen innerhalb der Umweltbildung durfte ich miterleben und gestalten.
Als ich mein 2. Staatsexamen ablegte (2016) und später dann auch die Prüfung zum zertifizierten Landschafts- und Naturführer (2021) hatte ich mich etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt mit der Aussage: „Nie wieder eine Prüfung“ Zack, da stecke ich nun in der Ausbildung zur Waldpädagogin! Was soll ich sagen? Es macht mir einfach nur Spaß und ich komme meiner Bestimmung nach. Sofort fließen neue methodische Ansätze in die Bildungsarbeit ein und bringen neue Erkenntnisse.
Es ist eine wahrhafte Bereicherung sich immer wieder auszuprobieren und damit bei den Kindern und Jugendlichen Begeisterung zu wecken sowie Erfolgsmomente zu verschaffen!

Die Kräuterschule erfreute sich weiterhin regen Zuspruchs. Die Anzahl der neugierigen, interessierten und begeisterten Kursteilnehmer stieg nochmals und ich gab mich dieser Aufgabe hin- es ist für mich nach wie vor eine Erfüllung und Berufung gleichermaßen.
Im Februar trafen sich die „alten Hasen“- meine Mitstreiterinnen auf Kräuterwegen- wieder und wir hatten phantastische Momente im Harz. Unsere allerliebste Kräuterlehrerin Simone Detto erfrischte uns wieder mit neuen Erkenntnissen und Rezepturen. Diese Art Weiterbildung bringt wieder frischen Schwung aber auch Bestätigung für unser Tun. Dafür bin ich sehr dankbar.
Mit Zusatzkursen, individuellen Angeboten und neuen Produkten hoffe ich, dass ich allen Anfragen und Kunden gerecht geworden bin. Der Jahresausklang mit der Wichtelwerkstatt bot eine ruhig anheimelnde Atmosphäre und damit Einstimmung auf eine besinnliche Zeit.

Ein absolutes Highlight 2024 war für mich eine besondere Reise welche ich mir schon lange ersehnt hatte. Der Zauber Asiens hatte es mir wahrlich angetan. Ohne mich in Details zu verlieren schwärme ich an dieser Stelle einfach nur für diese Kultur und Religion. Von Thailand über Kambodscha nach Vietnam- rundum einfach nur ein Traum. Diese uralten Tempelanlagen, Pagoden, Stupas und die Geschichten dazu hinterließen Eindrücke und Einblicke in fremde Kulturen.


vor Wat Arun Bangkok


Railtrain Market Bangkok


in Angkor Wat


Ta Phrom Tempel Kambodscha


Die Vielfalt der Religionen ob Hinduismus, Buddhismus, Muslime, Christentum- nirgends auf dieser Welt ist mehr vereint! Die Erkenntnis, dass alle Religionen durchaus miteinander vereinbar sind und bis hin zum Schamanismus gleiche Wurzeln tragen rückten damit näher in mein Bewusstsein.


in den Marmorbergen


Die Skulptur eines Marmorbuddhas in den Marmorbergen der Region Da Nang, Vietnam


Blick auf den Tempel des Jadeberges im Hoan Kiem See


In der Halong Bucht


Getragen von Momenten der Faszination tiefster Begeisterung sowie Ehrfurcht kehrte ich zurück. Im Hier und Jetzt galt es das alles zu verarbeiten. Das konnte ich sehr wohl vielleicht auch des besonderen Umstandes, dass ich die Trauzeugin bei einer Wikinger Hochzeit und somit das Zeremoniell begleiten durfte. Welch magische Momente. Dankeschön. 😊

Im Alltag angekommen gab es dann die angedeuteten Prüfungen und wir hatten vor allem familiär so einiges zu bewältigen. Umso mehr war es wichtig auch hier die Genussfreuden zu erhalten und Glücksmomente zu schaffen.
Ein Segeltörn entlang griechischer Inseln mit zahlreichen Ausflügen zu Land und Leuten sorgte u.a. dafür.
Die kleine Balkantour vorab verschaffte uns Einblick in wiederum ganz andere Kulturen und die Fahrt entlang des Pindos Gebirges ermöglichte uns faszinierende Blicke auf die Meteora Klöster. Einige davon konnten wir auch besuchen. Wir konnten durchatmen und Kraft tanken.


Monastère de Varlaam – eines der Meteoraklöster


Rosanou Monastery


Blick von Ithaka- der Heimat des Odysseus




Abschluss eines wunderbaren Törns


Das konnten wir natürlich auch hier vor Ort. Unsere zauberhafte Region bietet dafür beste Gelegenheiten. Da das Thema „Fahrzeuge“ 2024 für einschneidende Erlebnisse sorgte, galt es auch hier das Beste daraus zu machen. So bin ich sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und auch das Motorrad wurde ordentlich bewegt.

Ausflüge mit meinen Roadkäppchen rückten auch wieder mehr in den Fokus, sodass in dieser unruhigen, herausfordernden Zeit doch ein gutes WIR- Gefühl zustande kam und auch Zufriedenheit einkehrte. Das Leben ist schön- es hat niemand gesagt, dass es einfach ist!

Dankeschön an alle Wegbegleiter, Freunde und vor allem Familie!
Ohne euch wäre diese breite Fülle nicht denkbar! Es gilt weiterhin Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt mich weiterhin das Unbekannte zu entdecken und erhält meine Neugier und meine Entdeckerlust, aber auch meinen Kampfgeist und Veränderungswillen. Mich erreichen zahlreiche Anfragen, die genau das von mir fordern - Ich bin bereit dafür und wachse mit diesen Herausforderungen!

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"

Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade dies meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 6 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an - nichts ist unmöglich!

Wie sagte schon Aristoteles: „Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.“

So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben.

Meine Seminartermine sind arg begrenzt, da ich wieder für die Arnika Akademie unterwegs sein darf und auch in meiner geliebten Floral Manufaktur Leppersdorf wird es wieder einen Kurs geben.
Ebenfalls hat sich eine Zusammenarbeit mit unserer ortsansässigen Kochschule ergeben- schaut rein, probiert euch aus- es ist allerliebst mit ganz tollen Gastgebern. Deshalb ist eine rechtzeitige Buchung immer sinnvoll.

Der Ausblick für 2025 ist voller Hoffnung und Vorfreude auf all die spannenden Dinge die kommen werden und ich bin sehr neugierig, was das Jahr alles so bringen wird. Es gibt viel zu entdecken und auch mein persönlicher Wissensdurst ist noch lange nicht gestillt!


Hier können Sie die Chronik 2023 einsehen

RÜCKBLICK und AUSBLICK

Gesundes neues Jahr

Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang,
sondern ein Weiterleben mit der Weisheit,
die uns die Erfahrung gelernt hat
~ HAL BORLAND ~

Ein Jahr der Veränderung

… ob ich diese alle hier preisgeben möchte?
Sowohl privat als auch beruflich war es doch ein sehr unruhiges Jahr- dafür hat wohl Saturn und Mars gesorgt.
Diese Unruhe brachte viel Veränderung in jeglicher Hinsicht.
Ich möchte dies hier nur kurz anreißen, es ist ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist und durchaus Hoffnung bringt.


Bereits zum Jahresende 2022 hatte ich mich entschlossen einen beruflichen Wechsel zu vollziehen.
Das gelang mir schlussendlich auch zum 01.08.2023 und ich hängte meinen Lehrerberuf an den Nagel. Nun bin ich gänzlich im Nationalpark angekommen und darf dort das Verwaltungsteam unterstützen, Umweltbildungsprojekte koordinieren und weiterhin aktiv meine Junior Ranger Gruppe leiten. Chaka- Juhuuu- das war genau richtig.


Junior Ranger- Vorbereitung der Waldweihnacht kann ganz schön anstrengend sein

In der Zwischenzeit hatte unser Junior sein Abi gut gemeistert und im Oktober konnte er sich seinen Traum erfüllen und das Wunschstudium Forstwissenschaften beginnen.

Das Kräuterjahr brachte mehr als Fülle und terminliche Herausforderungen waren an der Tagesordnung. Dennoch folgte ich der Einladung nach Thüringen und stellte mich dem Wettbewerb zur Wahl der "Ehrenolitätenmajestät".
Genau das war mir dann auch gelungen und es war eine vollkommen neue Erfahrung. Da machen die Thüringer echt was los. Eine Festwoche mit vielen Veranstaltungen rund um das Thema Kräuter, dem Highlight – Wahl der Olitäten- und Ehrenolitätenmajestat- sowie dem Brätmicher Kräutermarkt.
Ich war sehr überrascht und bin natürlich stolz!



mit frisch gekürter Olitätenmajestät Katrin Lück– im Hintergrund die „Ehemaligen“ Majestäten

Zwischen all den Terminen und Ereignissen brauchten wir natürlich auch Zeit zum Kraft tanken, insbesondere mein lieber Gemahl, welcher so einige gesundheitliche Schicksalsschläge einstecken musste.
Wir bereisten das traumhafte Soča-Tal, wanderten durch die Tolminer Klammen und den Triglav Nationalpark, besuchten die Heiliggeist-Gedenkkirche in Javorca, den wunderschön angelegten alpinen botanischen Garten in Juliana, natürlich auch die Burg Predjama und das einzigartige Naturwunder- die Höhle von Postojna. Endlich hatten wir auch mal wieder die Gelegenheit uns am Rafting auszuprobieren, und das durch diese wirklich zauberhafte REGION:


Triglav Nationalpark


Triglav Nationalpark


Heiliggeist-Gedenkkirche in Javorca


Burg Predjama


in der Höhle von Postojna


Ein weiterer Höhepunkt des Jahres sollte noch etwas auf sich warten lassen. Nach monatelanger Vorfreude und Vorbereitung ging es im Oktoberr in eine andere Welt.

Unsere Kubareise kann ich kaum in Worte fassen und auch die Bilder drücken vermutlich nicht das aus, was wir erleben durften. Nur kurz einige Highlights:

  • Havanna in all seinen Facetten mit Besuch des Rum Museums, Oldtimertour, Kultstätten wie die Floriditabar(Lieblingsbar Hemingways), John Lennon Park, Rooftoptour u.v.a.m.
  • Viňalestal, mit Besuch einer Tonfabrik, Tabakfarm, unglaublichen Aussichten auf die Elefantenberge, Höhlentour, prähistorische Stätten der Indianer mit gigantischer Felsmalerei, Zuckerrohrplantage mit ehem. Fabrikgelände und Siedlungsunterkünften
  • UNESCO- Weltkulturerbestadt Trinidad- zwischen Kolonialcharme, ganz vielen Kunstgalerien, Kopfsteinpflaster und weißen Sandbuchten
  • zahlreiche Buchten, Strände, Inseln wie z.B Cayo Largo, Cayo Rosario, Leuchtturminsel, Playa Sirena, Caya de Sol usw.
  • mächtig Spaß beim Fischen, Baden und natürlich dem Besuch zahlreicher Bars mit Cocktailgenuss
  • Cienfuegos mit Ausflug in den „Dschungel“ und dem Wasserfall und Naturpark „El Nichio“
  • abenteuerlichen Taxifahrten und Nutzung sämtlicher Transportmittel von der Kutsche bis zum Tuc Tuc.

Insgesamt war es ein spektakulärer Törn mit interessanten Begegnungen, Egal, ob es die Menschen in den unterschiedlichen Regionen waren oder unsere Crewmitglieder- es ist immer wieder eine Bereicherung. Diese Farben, die Musik, die Landschaft, Kultur und Lebensweise- hier wird findet man das ganz Ursprüngliche!

Kuba, als fahrendes Oldtimermuseum, hat allerhand zu bieten. Man fühlt sich zurückversetzt in eine bei uns längst vergangene Ära und das Thema Nachhaltigkeit hat dort eine ganz andere Bedeutung. Es steckt voller Überraschungen aber auch ein wenig Wehmut. Kuba gilt als eine der letzten kommunistisch geprägten Enklaven, doch diese Ära ist wohl bald beendet Zwischen der einstigen Politik Fidel’s und zahlreichen Embargos bleibt die Zukunft wohl ungewiss.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall- der Tourismus ist Haupteinnahmequelle der Kubaner! Wir behalten es in traumhafter Erinnerung.


Oldtimertour durch Havanna


in den Straßen von Havanna


auf den Dächern von Havanna


auf der Viktoria


zu Besuch bei John Lennon


buntes Havanna


das Klischee


als Kapitänin


Farmerland und hohe Berge


Vegetation im El Nichio Naturpark



Zuhause angekommen warteten natürlich erneut Seminare auf mich und die Natur hatte immer noch eine unglaubliche Fülle zu bieten.
Es galt auch den Garten für die Winterruhe vorzubereiten und die Zeit der Heimlichkeiten nahte In gemütlicher Atmosphäre fand auch wieder die Wichtelwerkstatt statt.

Nun hieß es Endspurt und Vorbereitung auf die Rau(h)nächte.

Es gilt an dieser Stelle Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt mich weiterhin das Unbekannte zu entdecken und erhält meine Neugier und meine Entdeckerlust, aber auch meinen Kampfgeist und Veränderungswillen.
Mich erreichen zahlreiche Anfragen, die genau das von mir fordern - Ich bin bereit dafür und wachse mit diesen Herausforderungen!

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"

Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 6 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert.
Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich!

Wie sagte schon Aristoteles:
"Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."


So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben.

Meine Seminartermine sind arg begrenzt, da ich wieder unterwegs sein darf für die Arnika Akademie und durch absolute Fügung nun auch für die Floral Manufaktur Leppersdorf.
Deshalb ist eine rechtzeitige Buchung immer sinnvoll. Achtung! AGB’s beachten und Teilnahmebedingungen. Diesen Schritt wollte ich mit ersparen aber die Unverbindlichkeiten der letzten Zeit machen für mich eine zuverlässige Planung kaum noch möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf max. 8 Personen. Es hegt Missstimmung, wenn ich jemandem absagen muss obwohl dies durch nicht erfolgte Absagen vermeidbar wäre.

Der Ausblick für 2024 ist dennoch voller Hoffnung und Vorfreude auf all die spannenden Dinge und Neugier was das Jahr alles so bringt.


Es gibt viel zu entdecken und auch mein persönlicher Wissensdurst ist noch lange nicht gestillt!


Hier können Sie die Chronik 2022 einsehen

RÜCKBLICK und AUSBLICK

Was für ein Jahr- Mars gibt sein Bestes

Liebe Kundschaft und Interessenten,

Nun ruht das Jahr nach so viel Leben
und sucht im Neuen seinen Sinn.
Zeit ist gehen und entschweben,
nie steht sie gänzlich still.

Auf das, was war, ein Auge richten,
was ging verloren, was tut noch weh.
Eine Hoffnung und ein Wünschlein vorwärts schicken,
damit verliert sich bald der letzte Schnee.

(© Monika Minder)

Es soll wohl ein besonderes Jahr werden- voller Abenteuer, mit neuer Hoffnung und frischem Mut………. dem haben wir wohl schon lange entgegengefiebert. Das Marsjahr kann beginnen :-)
Aus astrologischer Sicht wird dem Roten Planeten zugeschrieben, dass er die Leidenschaft schürt und hilft, für etwas zu kämpfen, Durchsetzungsvermögen aufzubringen. Wo die Marskraft jedoch verdrängt oder eingeengt wird, kann sie zu Frust und Konflikten führen. Dann verkehrt sich die Energie in ihr Gegenteil, und statt etwas zu erschaffen, führt sie zu Zerstörung und Rücksichtslosigkeit.


Mit diesen Worten möchte ich Sie im neuen Jahr begrüßen und die Zuversicht teilen, die gerade jetzt in dieser doch recht unsicheren Zeit an Wichtigkeit zunimmt.

Was brachte das letzte Jahr?

Die Schäden durch das Hochwasser waren nun beseitigt. In neuem Look ging es weiterhin coronabedingt etwas verspätet in die Kräutersaison. Die Naturapotheke im Jahreskreis in der Arnika Akademie Teuschnitz galt es fortzusetzen. Es war mir ein Vergnügen mit dieser tollen Gruppe das Jahresrad zu vollenden. In unseren heimischen Gefilden ging es weiter mit den Entdeckertouren für das Nationalparkzentrum bis durch eine neue Katastrophe Einhalt geboten wurde. Das Feuer wütete und jegliches Betreten der Wälder war untersagt.




Waldbrand Basteiregion

Bereits vor dieser Naturgewalt konnte ich hier in meinem kleinen Örtchen einige Kurse durchführen und bin immer wieder fasziniert von der Schönheit unserer Wälder. Dies wurde umso mehr verstärkt als es darum ging, am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen. Völlig überraschend geriet ich in dieses Team zur Vorbereitung. Es war eine wirklich spannende, intensive und erfüllende Aufgabe.

Was für eine Gemeinschaft, was für Ideen und wieviel Heimatliebe! Wir sind miteinander gewachsen und haben wirklich Wertvolles recherchiert, dokumentiert, zusammengetragen, in Form gebracht und letzten Endes präsentiert. Die Mühe wurde belohnt: Sieger!!!

Dieses Miteinander, die Erfahrungen und vielversprechenden Innovationen werden wir weitertragen und natürlich versuchen die Schwachstellen aufzubessern.



Gohrisch gewinnt Wettbewerb


Glückliche Macher aus dem Zukunftsdorf

Vollkommen beflügelt ging es dann in den Landeswettbewerb mit dem Ergebnis: Sieger der Herzen.
In der Kräuterschule wurde natürlich auch fleißig gewerkelt. So sollten es doch die individuellen Seminare sein die sich hier eines erhöhten Bedarfes und Zuspruchs erfreuten.

Es sind gerade die kleinen Teams aus größtenteils sozialen Einrichtungen, die hier Entspannung suchen aber auch die Heilkraft aus der Natur und natürlich die Köstlichkeiten, welche wir in Gemeinschaft zubereiten.

Eine kleine Auszeit im Sommer führte uns in eine landschaftlich und kulturell reizvolle Region im Osten. Mit Start an der polnischen Ostsee und seiner Perle Danzig bis hin durch die weiten Wälder und Seenlandschaften der Masuren konnten wir einzigartige Kulturlandschaften genießen und bestaunen.


Nationalpark Masuren


Höhepunkte gab es reichlich und so gehörten auch das Verweilen und Erkunden der Kurischen Nehrung dazu.

kurische Nehrung

sowie die Rückreise durch das polnische Riesengebirge mit Besuch der Kirche St. Mang in Karpacz und einem Zwischenstopp im Hirschberger Tal.


Kirche St. Mang in Karpacz

Kurzentschlossen und einer Einladung folgend verbrachten wir einen Tag im Park und Hotel Pałac Łomnica, welches am Rande der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) liegt.


Schloss Lomnitz

Dort erlebten wir die Renaissance des adeligen Lebens, flanierten im Park, besuchten die ehemaligen Stallungen, wurden durch den Kräutergarten geführt, speisten fürstlich mit der Schlossherrin im idyllischen Ambiente von Pavillon und mächtigen Linden, philosophierten und träumten….ein gelungener Abschluss einer traumhaften Urlaubsreise.

Passend zu den Erkundungen östlich gab es für mich noch eine Weiterbildung in der Storl Akademie zur Lettischen Heilkunde- was für eine Bereicherung.

Zuhause angekommen warteten natürlich erneut Seminare und die Kräuterernte. Zahlreiche Anfragen konnte ich bedienen und so kam es auch, dass die Floralmanufaktur Leppersdorf ein neuer Kundenkreis für mich wurde.

Hier werden in Zukunft weiterhin spannende Kräuterthemen bearbeitet und ich bin glücklich über diese positive Entwicklung und Zusammenarbeit. Noch einmal kurz Kraft getankt vor Kroatiens Küste startete ich in den nächsten Kursmarathon.


Segeln Kroatien

Endlich ging es in die Wurzelernte- die Nachfrage war stärker dennje und es gab reichlich zu tun.
Kaum war Samhain vorüber, der Zeitpunkt von dem an die Natur ihre Winterruhe beginnt, ging es in die Zeit der Heimlichkeiten. In gemütlicher Atmosphäre fand nun endlich auch wieder die Wichtelwerkstatt statt. So gab es eine perfekte Einstimmung auf die Weihnachtszeit.


Räuchern in der Wichtelwerkstatt

Fortsetzung fand natürlich auch die Arbeit mit den Kindern der Grundschule Rosenthal/ Bielatal innerhalb der Junior Ranger AG. Diese Neugier und Feinfühligkeit sowie Kreativität im Umgang mit der Natur begeistert mich immer wieder.

So werde ich wohl 2023 fortsetzen und auch die Termine für Kräuterwanderungen bleiben für individuelle Anfragen ab 8 Personen.

Es gilt an dieser Stelle Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt weiterhin das Unbekannte zu entdecken und den Zusprüchen des Mars zu folgen. Er steht nun mal für Handlungsbereitschaft, Spontanität, Engagement, Willenskraft, Selbstvertrauen, Risikobereitschaft, Kampfgeist, Veränderungswille, Eroberungslust und Leidenschaft. Ich bin bereit!

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"

Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 6 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich!
Wie sagte schon Aristoteles: "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."
So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben.

Meine Seminartermine sind arg begrenzt, da ich wieder unterwegs sein darf für die Arnika Akademie und durch absolute Fügung nun auch für die Floral Manufaktur Leppersdorf.

Deshalb ist eine rechtzeitige Buchung immer sinnvoll. Achtung! AGB’s beachten und Teilnahmebedingungen. Diesen Schritt wollte ich mit ersparen aber die Unverbindlichkeiten der letzten Zeit machen für mich eine zuverlässige Planung kaum noch möglich. Die Teilnehmerzahl ist nur begrenzt auf max. 8 Personen. Es stimmt mich traurig, wenn ich jemandem absagen muss obwohl es durch nicht erfolgte Absagen eigentlich unnötig wäre.

Der Ausblick für 2023 ist dennoch voller Hoffnung und Vorfreude auf all die spannenden Dinge und Neugier was das Jahr alles so bringt.
Es gibt viel zu entdecken und auch mein persönlicher Wissensdurst ist noch lange nicht gestillt!

Hier können Sie die Chronik 2021 einsehen

RÜCKBLICK und AUSBLICK

Was für ein Jahr- Saturn lässt grüßen

Liebe Freundinnen der Kräuterkunde,

Im neuen Jahr ein neues Hoffen,
die Erde wird noch immer grün,
auch dieser März bringt Lerchenlieder,
auch dieser Mai bringt Rosen wieder,
auch dieses Jahr läßt Freuden blühn.
(Karl von Gerok)

Mit diesen Worten möchte ich Sie im neuen Jahr begrüßen und die Zuversicht teilen, die gerade jetzt in dieser doch recht unsicheren Zeit an Wichtigkeit zunimmt. Ich verzichte bewusst auf Wünsche sondern möchte in einer Art Storytelling das letzte Jahr Revue passieren lassen.

Der Jahresbeginn war träge, es ließ sich kaum etwas planen. Für mich war es das Thema Gesundheit, welches mich bis Ende des Frühjahrs beschäftigte. Ich genoss die Reha in Bad Steben und konnte auch dort auf Waldfühlung gehen.

Ein coronabedingter verspäteter Start der Veranstaltungen meiner Kräuterschule war zu erwarten und setzte sich rasant fort. Schlag auf SCHLAG füllte sich der Terminkalender. Das Interesse war groß und der Zuspruch ungebrochen. Es ist so wertvoll und tut einfach nur gut. Neu gestartet ist die Naturapotheke im Jahreskreis in der Arnika Akademie Teuschnitz. Was für ein lehrreicher Ort und neue Erfahrung. Da hat sich ein außergewöhnliches Team gefunden und es macht Freude diesen ungebrochenen Wissensdurst zu stillen. Mädels, da wartet noch so Einiges auf euch 😊.

Trotz der Terminfülle konnte ich mir einen langersehnten Wunsch erfüllen: ich absolvierte die Ausbildung zum Natur- und Landschaftsführer und bin mächtig stolz darauf. Ebenso auf die vielen neuen Bekanntschaften und Weggefährten – es war trotz Corona ein sehr gutes Miteinander voller Ideen, mit zahlreichen neuen Erfahrungen und vielversprechenden Innovationen.



Kaum diese doch recht aufregende Prüfung absolviert wartete das nächste EREIGNIS.

Es hat uns eiskalt erwischt!
Wie in vielen Städten und Gemeinden der SÄCHSISCHEN SCHWEIZ traf auch uns das Hochwasser. Sicherlich nicht vergleichbar mit den Fluten im Ahrtal aber dennoch zerstörerisch.




Es war der Wahnsinn!!!
Am 18.7. zog sich das Wasser rasch zurück und schon standen viele Helfer bereit für Aufräumarbeiten, Unterstützung mit verschiedensten Gerätschaften, Spenden und Versorgung- auch seelischer Natur usw.

Wir waren vollkommen überwältigt und sprachlos. Selbst noch fast gelähmt vom Schrecken, gefangen in organisatorischen Dingen, gingen die Arbeiten zügig voran. An dieser Stelle nochmals großes Dankeschön - Toll solche Hilfe zu erfahren.
Monatelang sollte es dennoch dauern bis alles wieder an seinem Platz war und ich musste sämtliche Kurstermine absagen.








LICHTBLICKE

Manchmal fast verzweifelt, gab es doch LICHTBLICKE, so wie mein Lichterkind Fingerhut bedächtig am Rande des Abgrunds steht und die Hoffnung in den Händen hält.

Kurzentschlossen stiegen wir auf den 3 Master Pippilotta und segelten Richtung dänische Inseln. Es tat einfach nur gut die Seele baumeln zu lassen und dem Chaos zu entfliehen.



Dank einer wirklich tollen Crew wurde der Törn zum absolut erholsamen Erlebnis mit Spaßfaktor.


Gestärkt und noch schwankend vom Schiffsboden ging es nun auch noch in den geliebten Allgäu- ohne Berge geht es eben nicht. Unterwegs auf der Alm konnte ich wieder wundervolle Naturerlebnisse einsaugen und Berge erklimmen.
Aber auch neue Pflanzen lernte ich kennen und suchte die Plätze auf, die mir schon 2018 zum Meisterkurs Kraft spendeten- die alten Zirben und das Moor gehörten dazu.



Artemisia Kräutergarten/ Allgäu


Eberwurz


Zirbe


am Hochgrat


So gestärkt konnte ich nun wieder nach vorn blicken.

Leider fiel die Unkrautkonferenz auch zum "Nachholtermin" wieder Corona zum Opfer, aber es gab genug zu tun.

Es warteten neue Aufgaben und ich stellte mich der Herausforderung. So kam u.a. die Zusammenarbeit mit der Kur- und Tourismus GmbH Bad Schandau zustande- auch für mich eine neue ERFAHRUNG: Vollkommen neu war für mich die Arbeit mit den Kindern der Grundschule Rosenthal/ Bielatal. Dort übernahm ich im Herbst die Junior Ranger AG und bin beeindruckt. Neugier und Feinfühligkeit sowie Kreativität im Umgang mit der Natur schlummert in dieser jungen Bande. Natürlich darf der Spaßfaktor nicht fehlen und das wilde herumtollen. Hut ab- ich bin überrascht und darf weiterhin staunen.

Voller neuer Eindrücke und energiegeladen ging es hoffnungsvoll in den Jahresendspurt. Aber nicht mal der Wurzelgräbertag konnte stattfinden! So ging es auch in die Weihnachtsvorbereitungen und es kam wie zu erwarten: alle Märkte abgesagt! Dennoch war die Nachfrage groß und Plan B musste her. Ich entschloss mich zu 2 offenen Werkstatttagen. Unglaublich!

Das Echo war gigantisch und ich empfand es als unheimlich wertschätzend. Welch Verlangen und Interesse nach Produkten aus der Natur! Nicht minder waren es auch die Gespräche, der Austausch und das respektvolle Miteinander welche zu einem guten Gelingen beigetragen hatten. Es ist schön mitzuerleben wie sich hier ein Wandel vollzieht und ich bin einfach nur von Dank erfüllt.

So werde ich wohl 2022 fortsetzen und auch die Termine für Kräuterwanderungen bleiben für individuelle Anfragen ab 8 Personen.

Es gilt an dieser Stelle Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt, auch das Unbekannte zu entdecken und immer weiter in das schier Unendliche einzutauchen.

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"

Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 5 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich! Wie sagte schon Aristoteles: „Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.“ So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben. Schweren Herzens kann ich leider die Termine für die Naturschule Sachsen nicht mehr realisieren. Es war eine sehr erfüllte Zeit – ich wünsche der lieben Uta weiterhin alles Gute und viele interessierte Teilnehmer.

Die Zusammenarbeit mit dem Gläsernen Bauernhof bleibt bestehen. Sehr gern würde ich Sie dort begrüßen- alle Details finden Sie unter Gläserner Bauernhof.
Meine Seminartermine sind arg begrenzt, da ich wieder unterwegs sein darf für die Arnika Akademie und auch das Kloster Michaelstein steht in meinem Seminarkalender.

Ich freue mich auf all diese Dinge und bin wahnsinnig neugierig was das Jahr alles so bringt. Es gibt viel zu entdecken und auch meine persönliche Neugier ist noch lange nicht gestillt!

Hier können Sie die Chronik 2020 einsehen

Liebe Freundinnen der Kräuterkunde,

an dieser Stelle möchte ich Euch von Herzen ein wundervolles neues Jahr voller Hoffnung und Zuversicht wünschen. Möge es erfüllt sein mit Leichtigkeit, Lebensfreude, Herzensbegegnungen, Gesundheit, Liebe, Freude, wunderbaren (Natur)erlebnissen und Kreativität. Das Jahr 2020 ist gerade zu Ende; ein besonderes Jahr, an das wir uns lange erinnern werden. Nicht nur im guten Sinne, aber es war auch nicht alles schlecht. Die Welt ist im Wandel.....in alle Richtungen......


Wenn ich so zurückschaue, möchte ich sagen, dass es teilweise sehr still war- viel Ruhe, die Region fast touristenfrei. Das schenkte mir Zeit zum Innehalten aber auch für Naturerkundungen wie ich sie sonst nie erfahren hätte. Dafür bin ich sehr dankbar. Für mich haben sich 2 Dinge herauskristallisiert, die mir besonders wichtig waren und sind 1) das "Coronajahr" mache ich zu meinem Gesundheitsjahr und pflege weiterhin meinen „inneren Garten“ (wie S. Fischer- Rizzi so schön zu sagen pflegt), und 2) meinen Fokus lenke ich ins Positive, ins Dafür, nicht ins Dagegen. Da lässt sich viel bewirken.

Der Start 2020 erfolgte wiedermal im Harz mit unserem "Alte Hasen Treffen".Es war sehr erfüllend und energiereich. Beigetragen hatten dazu u.a. meine Kräuterlehrerin Simone Detto und natürlich auch Kathrin Hotowetz (Autorin der Bestsellerreihe „im Schatten der Hexen“), welche uns zu Schauplätzen des “versunkenen Heiligtums“ führte.



Bild: Am "gläsernen Mönch"

Es folgten unzählige Ausflüge in unsere reizvolle Sächsische Schweiz, aber auch nach Böhmen und ins Erzgebirge(Hochmoor) sowie den Thüringer Wald. Die Schönheit unserer Region kann ich gar nicht mit Bildern belegen- es war so eindrucksvoll. Traumhafte Sonnenuntergänge auf den ausgefallensten Gipfeln und Waldfühlungen der besonderen Art- das hat die Seele genährt und mich die Zeit des HomeOffice überstehen lassen.


Der nächste geplante Termin war die Premiere für die 1. Sächsische Unkrautkonferenz- hier mussten wir schieben. Es hatte sich gelohnt! Wissbegierige Teilnehmer, ein engagiertes Dozententeam und das Organisationstalent von Susanne D.- Jacob hatten es vollbracht. Ich bin sehr dankerfüllt Teil dieses Teams zu sein. Es gab tolles Feedback von den Teilnehmern, Besuchern und der Presse. Das treibt uns voran und erfüllt uns mit Stolz.


Unkrautkonferenz am 12.9. mit Susanne D.-Jacob und Romina

Meine Seminare konnten fast alle stattfinden - Besonderheit 2020:

Die Destillation Mit Begeisterung hatten wir die unterschiedlichsten Destillationsapparaturen aufgebaut und verschiedene Pflanzen abdestilliert. Die entstandenen Hydrolate wurden anschließend verarbeitet.

Leonardo Destille

Glasdestille - einfacher Aufbau

Es folgte noch der Wurzelgräbertag und für die Naturschule Sachsen war ich ebenfalls wieder unterwegs mit sehr schönen Erfahrungen und neuen Begegnungen. Dann galt es den Jahresendspurt zu meistern. Die Vorbereitungen für die Weihnachtswerkstatt liefen auf Hochtouren. Viele neue Produkte sind entstanden- ABER: ein Markt durfte nicht stattfinden. Kurzentschlossen gab es einen Nikolaustag in der Wildkräuterschule. Was für ein Ereignis! Dieser unglaubliche Zuspruch, die Neugier und das Interesse an meinen Produkten waren überwältigend. Es war ein beflügelndes Erlebnis- das respektvolle Miteinander verhalf zu etwas Weihnachtsflair in dieser seltsamen Zeit.

Das werde ich wohl 2021 fortsetzen und auch die Termine für Kräuterwanderungen bleiben für individuelle Anfragen ab 8 Personen.

Es gilt an dieser Stelle Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt, auch das Unbekannte zu entdecken und immer weiter in das schier Unendliche einzutauchen.

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"

Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 5 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich! Wie sagte schon Aristoteles: „Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.“ So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben. Die Sächsische Unkrautkonferenz geht in die 2. Runde- sehr gern würde ich Sie dort begrüßen- alle Details finden Sie unterhttp://www.glaeserner-bauernhof.de. Meine Seminartermine sind arg begrenzt, da ich wieder für die Naturschule Sachsen unterwegs sein darf und auch das Kloster Michaelstein steht in meinem Seminarkalender. Neu dazugesellt hat sich die Arnika Akademie- dies betrachte ich wieder als ganz besondere Herausforderung. https://teuschnitz.de/arnika-akademie/tehr-lehrgaenge/

Ich freue mich auf all diese Dinge und bin wahnsinnig neugierig was das Jahr alles so bringt. Es gibt viel zu entdecken und auch meine persönliche Neugier ist noch lange nicht gestillt!

Hier können Sie die Chronik 2019 einsehen

Adieu 2019 Es ist vollbracht- ein Jahr, in welchem ich unsere liebe Erde 1,6 mal umrundet habe! Wie kommt das zustande?- Zeit für mich, das Ganze Revue passieren zu lassen Welch ein Glück- wir hatten die einmalige Chance vom 09.03.-23.03.2019 mit einer Gruppe auf einem Luxuskatamaran in der Südsee zu segeln. Diese Eindrücke habe ich bis heute noch nicht vollständig verarbeitet! Es bedurfte einer guten Vorbereitung und unser Dank gilt allen, die uns das ermöglicht haben- sei es meinem lieben Bruder und Familie, unseren Arbeitgebern und auch der Sportbootschule Sachsen mit unserem Kapitän Gerhard Schmidt.


Diese Farben! Nicht umsonst zog es Paul Gauguin nach Tahiti. Diese dünn besiedelte Inselgruppe bot alles was das Herz begehrt- mit Schildkröten schwimmen, Muschelfarmbesuch, traditioneller Küche, Südseetänze, Mangrovenausflug, Safaritour auf Huahine, Party auf Maupiti, Stöbern auf Bora Bora, Historisches auf Raiatea, Besuch der Vanilleplantagen und diese unglaubliche Schönheit der Natur! Der Duft der Frangipani begleitet mich noch immer – diese Blütenvielfalt, schmackhafte seltene Früchte und die einzigartige Farbenpracht- UNVERGESSLICH!


Kaum von Französisch-Polynesien zurück, ging es nach Karlsuhe - Wiederholungstat, weil es sooo traumhaft war auf der Unkrautkonferenz! Wieder führte Uschi Stumpf durch den Tag. Unter dem Motto "UnKraut macht Mut" gab es zahlreiche Vorträge von durchweg überzeugenden Referenten, deren Namen ich gar nicht alle nennen kann. Sehr kurzweilig gestaltet wurde die Thematik: Un- Kraut- was für ein Un- Ding! Un- Kräuter sind doch nur getarnte Heilpflanzen! Welcher Un- Mensch hat sich nur dieses Un- Fug ausgedacht!




Ein liedreiches Rahmenprogramm, dekorative Kulisse und nicht zu vergessen das kulinarische Un- Krautbuffet rundeten das Ganze ab. Vielen Dank für die umfangreichen Informationen zu unseren "Mutkräutern"

Auch unser jährliches Kräuterpädagogentreffen stand wieder auf dem Programm. Es ging ins Fränkische und wir erhielten umfangreiche Informationen und allerlei Kostproben rundum das Thema Hanf. Sowohl der Besuch beim Hanfbauern, als auch der Rundgang durch den Pflanzengarten und Vortrag in der Arnika- Akademie Teuschnitz zum Thema Tierfette und die abschließende Wanderung durchs Höllental waren eine gelungene Sache. Ich kann nur sagen: "Wir lernen nie aus!" Was für ein Gewinn!

Ende April war es dann soweit- neu im Kursangebot hatte ich zum Flötenbauseminar geladen. Unter der professionellen Anleitung von der Schweizer Kräuterpädagogin Doris Lutz entstanden wunderhübsche Exemplare, denen wir nach entsprechender Weihung so manch (schiefen) Ton entlocken konnten- Aber Halt- Übung ist schon notwendig aber es gelingt mittlerweile jedem! Doris nutzte geschickt das Potential der Teilnehmer und begleitete mit ihrer Begeisterung für die Natur und Wesenheiten die Teilnehmer und verhalf so zu kreativer Kraft.

Flötenbau und Flötenweihe

Weitere Ereignisse begleiteten mich 2019 ganz im Sinne meiner Kräuterschule aber natürlich aus rein privatem Interesse. So ging es im Juni nach Amsterdam zu den offenen Gärten. Auch hier ist es kaum möglich in Worte zu fassen, was ich dort erstaunen und erfühlen konnte. Wunderhübsche Arrangements, liebevolle Gestaltung und die Offenheit der Niederländer machten das Ganze in Begleitung meiner liebsten Gartenfreunde zu einem echten Erlebnis.




Ganz im Sinne der Kräuter waren natürlich auch der Besuch der Felsenbühne Rathen mit den Aufführungen „Das Geheimnis der Hebamme“ und „Faust“- die Rockoper. Es folgten unzählige Ausflüge in unsere reizvolle Sächsische Schweiz, aber auch nach Böhmen, in den Spreewald und in den Harz- zur Teufelsmauer und auf Mysterytour mit meiner Lieblingsautorin der Bestsellerreihe "im Schatten der Hexen"


Ein weiteres Highlight war sicherlich die Erkundung historischer Wurzeln. Auf den Spuren der alten Germanen ging es in den Teutobuirger Wald mit Besuch der Externsteine und des Hermannsdenkmals. Im gräflichen Park Bad Driburg konnte ich uralte und seltene Bäume bewundern und natürlich auch Entspannung finden. Die Wewelsburg durfte nicht fehlen- auch hier habe ich wieder viel gelernt- sie besitzt einen eigenen Heilpflanzengarten.

Wewelsburg

Wenig später ging es dann ganz in Familie zum Donaudurchbruch mit Kloster Weltenburg. Der Besuch der Befreiungshalle in Kehlheim und der Besuch der Walhalla waren ein absolutes Muss und erhabene Erlebnisse. Tja, irgendwie muss ich ja auf meine Kilometer kommen – weiter ging’s. Auf an den Bodensee und in die Schweiz. Wieder mit kulturellem und historischem Exkurs durfte ich Bayern und Baden-Württemberg bereisen.



Danach ging es hoch in die Berge. Zwischen Appenzell und St. Gallen fanden wir uns ein zum fachsimpeln, philosophieren und entspannen gemeinsam mit Adelheid Lingg. Ein sehr kraftspendender Ort mit ebenso kraftvollen Menschen. Der „magische Küchentisch“ gab Einblicke in die Destillierkunst. Bei einem sehr lehrreichen Kurs und seiner Meisterin Susanne Fischer Rizzi durfte ich meinen Horizont in Sachen „Hydrolate und deren Verwendung“ erweitern.


Die Meisterin S. Fischer Rizzi bei der Herstellung eines Kaffeehydrolats Pflanzenalchemie



Wieder zurück hatte ich ordentlich getankt um den Jahresendspurt zu meistern. Die Vorbereitungen für die Weihnachtswerkstatt und auch 2 kleine Märkte liefen nun auf Hochtouren. In weihnachtlicher Atmosphäre wurde gewerkelt und es entstanden wieder vollkommen neue Produkte die sich großer Beliebtheit erfreuen.


Mit den wenigen Marktterminen bin ich sehr gut gefahren und auch die Termine für Kräuterwanderungen bleiben für individuelle Anfragen ab 8 Personen. Nach all den Touren in 2019 stellt sich natürlich die Frage, ob ich überhaupt noch zuhause bin. Aber ja ihr Lieben, diese Erlebnisse basieren auf sehr viel Fleiß und organisatorischem Geschick. Ich gehe meiner beruflichen Tätigkeit als Medizinpädagogin nach, koordiniere unsere Ferienwohnungen und die liebe Familie trägt sehr viele Erlebnisse mit. Danke an euch!

Es gilt an dieser Stelle ebenso Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen. Das beflügelt, auch das Unbekannte zu entdecken und immer weiter in das schier Unendliche einzutauchen.

"Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet"
Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 5 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich! Wie sagte schon Aristoteles: "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste." So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben. Neu wird die 1. Sächsische Unkrautkonferenz sein- sehr gern würde ich Sie dort begrüßen- alle Details finden Sie unter http://www.glaeserner-bauernhof.de. Und auch die Gartenakademie Sachsen- Anhalt konnte ich gewinnen, in einem Kräuterforum alle Informationen zum naturgemäßen Gärtnern u.v.a.m. weiterzugeben. Wir hoffen auf ihr Interesse und natürlich rege Teilnahme. Meine Seminartermine sind arg begrenzt, da ich wieder für die Naturschule Sachsen unterwegs sein darf und auch das Kloster Michaelstein steht in meinem Seminarkalender.

Ich freue mich auf all diese Dinge und bin wahnsinnig neugierig was das Jahr alles so bringt. Es gibt viel zu entdecken und auch meine persönliche Neugier ist noch lange nicht gestillt!

Hier können Sie die Chronik 2018 einsehen

Auch 2018 gehört nun der Vergangenheit an. Ein Jahr voller Turbulenzen, Tiefschlägen, zauberhaften Begegnungen und tiefen Erkenntnissen.

Ganz neu im Programm war die BAUMHEILKUNDE. So begrüßte uns Susanne Danz- Jacob auf dem Gläsernen Bauernhof in Siebenbrunn. Trotz klirrender Kälte hatten wir ein wundervolles Seminar mit wissensdurstigen Teilnehmern.

In dieser gruselkalten Zeit entstand auch mein neuer Seminarraum mit allerlei Raffinessen durch die kreativen und fleißigen Hände meines Mannes ohne den es alles sowieso nicht funktionieren würde. Hier gehört jetzt ein fettes "Dankeschön" hin- ob das nun die breite Öffentlichkeit hören will oder nicht. Es hieß also noch UMZUG!


neuer Seminarraum mit allerlei Raffinessen


Ebenfalls neu war für mich die Unkrautkonferenz in Karlsruhe. Was für Begegnungen! Dazu führte Uschi Stumpf durch den Tag. Weitere namhafte Referenten, so auch Dorothea Hamm oder auch Tinto Grünling und Flora Redefluss trugen mit ihren Ausführungen und "Inszenierungen" zum erfolgreichen Gelingen bei.



Des Weiteren stand natürlich auch meine eigene Weiterbildung auf dem Programm. So konnte ich neue Erkenntnisse in Sachen Naturkosmetik bei Bettina Froschauer in Graz gewinnen.

Sehr ereignisreich war unser alljährliches Treffen der Kräuterpädagogen- dieses Mal hatte ich eingeladen und ein entsprechendes Programm gestaltet. Es war wieder ein Fest (fast) alle wiederzusehen und mit dem Nationalparkführer Armin Zenker durch unsere schöne Heimat zu streifen und damit allerlei Wissenswertes zu erfahren. Ein reger Gedankenaustausch und neue Pläne rundeten das Ganze ab.

Etwas später dann beglückte mich der Garten mit einer wundervollen Apfelblüte bevor dann bald die große Hitzeperiode kam und ich mich weniger veranlasst sah irgendeinen Schnappschuss von meinen Pflanzen zu machen



Weitaus umfangreicher war natürlich der Meisterkurs der Alpenpflanzen mit Adelheid Lingg im Allgäu. Geballtes Wissen, gebündelte Pflanzenkraft, Naturerfahrungen, liebevolle Seminarteilnehmer und Wegbegleiter, bezaubernde Bergwiesen u.v.a.m.


Eberwurz, Enzian, Arnika


Es war schlichtweg der Hammer! Sehr wichtig und geradezu punktgenau konnten mich diese Erfahrungen in einer schwierigen Lebensphase auffangen.

Gestärkt und neu sortiert zurück konnte ich hier vor Ort meine Kurse anbieten und durchführen. Die Nachfrage war stärker denn je, sodass ich schauen musste, wie ich alles koordiniere um selbst nicht auf der Strecke zu bleiben.

Die Lieblingsthemen 2018 waren ohne Zweifel die "wilde Küche", die "Kräuterapotheke" und die Weihnachstwerkstatt mit den Räucherkegeln". So führte mich genau dieses Räucherthema auch ins Kloster Michaelstein. Es ist so himmlisch dort und dank Sabine Volk war es auch wieder eine tolle Atmosphäre mit begeisterten Teilnehmern.


Bergwiesen


Tja, was soll ich sagen- so mitten in der großen Weihnachtsvorbereitung kam nochmals eine Reise in die Schweiz auf mich zu. Ich folgte der Einladung von Rene Lutz zur Eröffnung seines Seminarhauses. Es war eine tolle Weihe mit Gleichgesinnten und wir bekamen Einblick in Rene’s Arbeit. Er bearbeitet Themen welche mir teilweise noch unerschlossen sind, wie z.B.

  • Naturgeister: Arbeit mit Steinen, Pflanzen, Hölzern, usw
  • Medizinrad: Arbeit mit sich selbst, mit Ahnen, mit Situationen, mit Problemen
  • Haus- und Grundstückreinigungen: gefangene Wesen befreien, Belastungen auflösen, Frieden und Ruhe bringen
  • Extraktion: Auslösen von Dingen im Körper, welche nicht mit gehören
  • Divination: Vorausschau aus dem JETZT in der Natur und im Orakel
  • Träume: deine eigenen Träume und die Träume anderer
  • Tod und Sterben: Tod aus schamanischer Sicht, der Weg nach dem Tod
  • Seelenrückholung: verlorengegangene Seelenanteile zurückholen

Und vieles mehr.

Unglaublich! Und vor allem bin ich dankbar für diese Begegnung. Dadurch erschließen sich wieder neue Themen und Kontakte. So auch zu seiner Frau Doris- sie ist Gleichgesinnte und widmet sich u.a. auch dem Bau von Medizin- oder Liebesflöten. Welch himmlischer Klang! Einen Einblick in ihre Arbeit gibt sie hier vor Ort innerhalb eines Seminares. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Details finden Sie untenstehend oder unter www.mindmoving.ch

Sehr umworben war die Präsenz auf den verschiedensten Märkten, welche ich nicht alle bedienen konnte. Resümee für 2019 wird sein, dass ich die Anzahl der Märkte reduziere und Termine für öffentliche Kräuterwanderungen komplett aus dem Programm nehme. Die Seminaranfragen sind so stark, dass ich die Kräuterspaziergänge einfach nicht mehr ins offizielle Programm gebastelt bekomme. Gestorben sind diese jedoch nicht- nur auf besondere Anfrage! Bitte haben Sie Verständnis!

Es gilt an dieser Stelle Dankeschön zu sagen an alle, die so interessiert meine kleine Kräuterschule nähren und tragen.
Das beflügelt, auch das Unbekannte zu entdecken und immer weiter in das schier Unendliche einzutauchen.

"Es gibt keine richtige Art, die Natur zu sehen. Es gibt hundert." sagte schon Kurt Tucholsky und so lerne auch ich nie aus.



Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 5 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungen individuell terminiert. Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich!
Wie sagte schon Aristoteles: "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste." So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben.

Es gibt viel zu entdecken und auch meine persönliche Neugier ist noch lange nicht gestillt!

Hier können Sie die Chronik 2017 einsehen

Nun ist also 2017 schon wieder Geschichte. Ein sehr turbulentes und ereignisreiches Jahr liegt hinter mir und brachte so manches Durcheinander und manches auch wieder "zum Abschluss".

Ein kräutermäßiger Einstieg erfolgte im Februar mit dem sogenannten "Alte- Hasen- Seminar". Mit meinen Mädels fuhr ich zu "unserer Meisterin" Simone Schalk und wir hatten ein tolles Wochenende mit interessantem Erfahrungsaustausch sowie neuen Dingen die es noch zu ergründen gilt.

Seminarhaus Alterode mit den "alten Häsinnen" Simone Schalk, Katrin Schönfelder und Ilona Rauch

Unser bereits bewährtes Kräuterpädagogentreffen in Burgstädt folgte. Dieses Mal mit einem Besuch der Ölmühle Stöbnig. Wir lauschten den Ausführungen des Mühlenbesitzers und durften uns "durchprobieren". Geschmacklich war das ein Volltreffer- nun weiß ich, woher ich mein Sonnenblumenöl beziehe.

Infiziert vom Vorjahr, musste ich ein 2. Mal nach Irland. Unvergessliche Erlebnisse prägten diese ereignisreiche Woche, duftige Stunden und viele neue Bekanntschaften. Auch mein "Horizont" wurde wieder erweitert. So durfte ich der Duftkommunikation beiwohnen, übermittelt von Christine Lamontain. Diese beiden Damen- Christine und Eliane Zimmermann- eine echte Bereicherung, nicht nur im olfaktorischen Duftgespräch!

"Duftkommunikatin" mit Christine Lamontain und Eliane Zimmermann vorm Bantry House

"im Meditationsgarten- ein Rasen voller römischer Kamille

Wiese an verwunschenem Ort

Meditationsgarten

Das Aufsuchen mysthischer Orte und geschichtsträchtiger Stätten waren ebenso wieder Thema dieser sehr erfüllten Irlandreise. Ein weiterer Traum ging 2017 in Erfüllung: Korsika! Ein Urlaub, so heiß wie nie! Der wohl berühmteste Name, wenn man von der Pflanzenwelt Korsikasspricht, ist die duftende Macchia. Ein grüner Teppich, der sich über die gesamte Insel legt und im Frühjahr in voller Pracht erblüht. Allein der Geruch ist unverwechselbar – eine Mischung aus verschiedenen Kräutern, wie Myrte, Rosmarin, Wacholder ...

Die Kräuterschule erfuhr viel Zuspruch. Viele Kurse wurden von zahlreichen Interessenten besucht und haben den Lauf der Natur im Jahresrad verfolgt.

Sehr anspruchsvoll war das Heilkräuter ABC, welches dank der neugierigen Teilnehmer zu einem festen Bestandteil des Angebotes der Kräuterschule gehört.

Eine echte Herausforderung waren sicher wieder die Kurse im Rahmen der Ausbildung zum "Naturpädagogen" für die Naturschule Sachsen. ABER: auch ein echter Zugewinn- auch ich lerne stetig und bin bemüht, gewisse Naturthemen zu vertiefen und Ansätze neu zu überdenken.

Auch der traditionelle Kräuterkongress "Wildes Grün" – dieses Mal in Königsberg- stand wieder auf dem Programm. Renommierte Referenten wie Uschi Stumpf, Gabriela Nedoma, Wolf-Dieter Storl, Marlis Bader, Florianne Koechlin, Peter Germann, Susanne Fischer-Rizzi u.v.a. trugen zum absoluten Gelingen dieser Veranstaltung bei. Ein echtes Highlight!

Wolf-Dieter Storl in Aktion

Susanne Fischer-Rizzi in Aktion

Der Oktober war in vollem Gange und schwupps- etwas Überraschendes trat ein. Die Gartenakademie Sachsen- Anhalt, Schirmherr des begehrten Gütesiegels meldete sich kurzfristig an. Siehe da: naturnahe Gartengestaltung, warten, hoffen, langer Atem zahlte sich aus:

Überglücklich hielt ich es in den Händen und sage einfach nur: "Danke Frau Harzbecher"! Das war die schönste Auszeichnung für mein Tun.

Unterwegs war die Kräuterschule natürlich auch- Streifzüge durch die heimische Flora und Fauna standen auf dem Programm- irre, was es immer wieder zu entdecken gibt. Ja und Markttage gab es natürlich auch- diese Nachfrage kann ich kaum decken obwohl es schon Freude bereitet, wenn Groß und Klein neugierig vor der Auslage stehen.

Weihnachtsmarkt

Begegnungen und Vorträge bekannter Buchautoren wie z.B. Rüdiger Dahlke, Wolf-Dieter Storl und Annemarie Herzog bereicherten und inspirierten mich in jeder Hinsicht.

Abgerundet wurde das Jahr mit einem Artikel in der SZ, verfasst von Katharina Klemm.
Auch dies empfand ich als Anerkennung und sage herzlichst Dankeschön.

In diesem Jahr gibt es in Zweierlei Hinsicht Neuerungen:
Für mich selbst geht es auf Weiterbildung und…freuen Sie sich darauf die Inhalte werden wieder in die Kurse einfließen und spannende Themen stehen auf dem Programm. Lassen Sie sich begeistern!

"Es gibt keine richtige Art, die Natur zu sehen. Es gibt hundert."

sagte schon Kurt Tucholsky und so lerne auch ich nie aus.
Gern stelle ich mich aber auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Seit Bestehen meiner Kräuterschule habe ich bemerkt, dass gerade das meine Stärke ist. Ab einer Personenzahl von 5 Teilnehmern wird ein maßgeschneidertes Angebot nach ihren Vorstellungenindividuell terminiert. Sprechen Sie mich an- nichts ist unmöglich!

Wie sagte schon Aristoteles: "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben.
Es gibt viel zu entdecken und auch meine persönliche Neugier ist noch lange nicht gestillt!

Hier können Sie die Chronik 2016 einsehen

Auch 2016 war ein sehr erfülltes, arbeitsreiches Jahr. Den beruflichen Stress konnte ich mit Erhalt meines II. Staatsexamens hinter mich bringen. Es folgte eine Zeit der Neuordnung und Orientierung an Altbewährtem.

Im Hexenwald

Aus Kräuter- bzw. Natursicht begann das Jahr 2016 mit Ausflügen in die Zickerschen Berge auf Rügen. Es boten sich eine hinreißende Frühlingslandschaft und ein Besuch des Hexenwaldes auf derselben Insel.


Es folgte unser bereits bewährtes Kräuterpädagogentreffen in Burgstädt mit immer wieder interessantem Erfahrungsaustausch. Ein besonderes Highlight war zweifelsfrei die Duftreise nach Irland. Eine wunderschöne Gartenwanderwoche mit dem Kennenlernen mir bisher unbekannter Pflanzenarten. Interessant angelegte großzügige Areale mit einer einzigartigen Baumvielfalt, duftendem Strauchwerk und allerliebsten Feenhäuschen. Die Überfahrt nach Garinish Island wird mir in ewiger Erinnerung bleiben. Dort konnte ich die Seehunde in ihrer natürlichen Umgebung und ein Seeadlerweibchen beim Brüten beobachten.

Seehunde bei der Überfahrt nach Garinish Island

in Derreen’s Garden (Irland), großzügige Areale mit duftendem Strauchwerk

Ein weiterer Wunsch hat sich erfüllt, indem ich kurzentschlossen Seminarteilnehmerin bei Natura Naturans auf dem Amperhof war. Endlich war es mir vergönnt, Roland André beim Zubereiten von Kräuterarzneien über die Schulter zu schauen. Wertvolle Inhalte lieferten wie immer auch Olaf Rippe, Margret Madejsky und das "Hexlein" Claudia beim Destillieren.

Roland André bei der Profi-Extraktion, Tinkturen aus Pflanzen vom Amperhof

Mit meiner "Muse" Katrin auf den Feldern des Amperhofs, Hmm, neue Extraktionsverfahren kennenlernen

Häufiger denn je war die Kräuterschule unterwegs. Als Medicus bei den Heidegames, in Rosenthal, beim Waldfest in Leupoldishain, im Kloster Michaelstein zum "KreAktiven Sonnabend" und bei diversen Weihnachtsmärkten.


Klöster sind von jeher schon immer die Wiege der Kräutermedizin und so war ich neben Kloster Michaelstein wieder Gast in Panschwitz Kuckau und neu für mich war das Kloster Walkenried. Streifzüge durch Waldlandschaften im Harz sowie im Voigtland und viele Begegnungen mit Gleichgesinnten bereicherten und inspirierten mich in jeder Hinsicht.

Auf olfaktorischem Gebiet erfuhr ich ...

... einen Wissenszuwachs durch die bezaubernde "Kräuter und Geistige Sandra Vielmetti". Ebenso bereichernd waren die Seminare in meiner eigenen Kräuterschule oder mit der Naturschule Sachsen, in welchen die Teilnehmer mich fordern und immer wieder ermuntern, weiterhin so fortzufahren oder fortführende Angebote zu erstellen. Schlussendlich rundete der Kräuterkongress in Schwebheim wieder ein eindrückliches Jahr ab- es war schlichtweg der Hammer!

Ursula Stumpf beim Kräuterkongress in Schwebheim 2016, dem Apothekergärtlein Frankens, weitere Referenten: Renato Strassmann, Margret Madejsky, Astrid Fiebich, Michael Machatschek, Freyja, Erich Rössner

Ganz auf diesen Wegen wird es 2017 auch weitergehen und Sie können gespannt sein. Meine Erlebnisse und Erfahrungen fließen auf irgendeine Weise immer in meine Seminare mit ein. Lassen Sie sich begeistern!

Alle aktuellen Seminare und Themen hier:

Wie sagte schon Aristoteles:
"Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."


So werde ich auch dieses Jahr mein Bestes geben. Es gibt viel zu entdecken und auch meine persönliche Neugier ist noch lange nicht gestillt!



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